Worum geht’s?
Die Medienkurse werden von medienpädagogischen Fachkräften und Medienkursleitungen durchgeführt.
Der Kinderschutzbund bietet interessierten Pädagoginnen und Pädagogen eine solche Ausbildung zur Medienkursleitung an. Voraussetzung ist eine pädagogische Grundausbildung sowie Erfahrung in der Gruppenarbeit.
Die medienpädagogische Zusatzqualifikation kann in einer viertägigen Schulung (zwei Wochenendblöcke) erworben werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dort umfassende Informationen und Materialien über Fernsehen, Internet, Handy, PC- und Onlinespiele. Jeder Schulungstag widmet sich einem Medium.
Es werden folgende Themen behandelt:
- Aktuelle Zahlen und Fakten
- Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
- Medienbiografische Selbstreflexion
- Jugendmedienschutz: Risiken und Chancen von Medien
- Förderung von Medienkompetenz, Konzepte von Medienerziehung
- Herausforderungen im familiären Alltag
- Methodische Möglichkeiten in der Elternarbeit
Außerdem bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer didaktische Tipps für die Umsetzung der Medienkurse.
Nach erfolgreicher Schulung erhalten die Fachkräfte ein Zertifikat. Das Zertifikat befähigt sie, im Rahmen des Projekts des Kinderschutzbundes in Kooperation mit einem Träger selbst Medienkurse für Eltern und andere Erziehende anzubieten.
Der Landesverband Bayern unterstützt und berät Sie auch nach der Schulung zu allen die Durchführung der Medienkurse betreffenden Fragen und Problemen organisatorischer, pädagogischer und fachlicher Art.
Für die Medienkursleitungen gibt es einen eigenen Service-Bereich, der nur über eine Registrierung zugänglich ist. Dieser Bereich dient als Forum zum gegenseitigen Austausch von Erfahrungen und Infos. Außerdem werden dort Links zu (medien)pädagogischer Fachliteratur sowie Materialien für die Kurse bereitgestellt, die hier direkt heruntergeladen werden können.
Haben Sie Interesse an einer Ausbildung zur Medienkursleitung?








